Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Online-Shops, die sich auf den Verkauf von Mode und Bekleidung spezialisiert haben. Zur Einrichtung einer eigenen Webseite für den Verkauf sollte man einige Grundregeln befolgen, damit die Webseite auch zu einem Erfolg werden kann.

Den Onlinehandel sichtbar machen

Bevor man sich dazu entscheidet, Kleidung auf Webseiten oder mithilfe eines eigenen Online-Shops zu verkaufen, sollte der gesamte Onlinehandel analysiert werden. Durch die Masse an Online-Shops und Webseiten, die sich mit dem Verkauf beschäftigen, ist es heute sehr schwer, darin aufzufallen. Deshalb sollte man bereits bei der Wahl des Domainnamens darauf achten, dass dieser gezielt das Produktangebot beschreibt. Zudem sollte die Webseite SEO-optimiert sein, damit Suchmaschinen sie auch finden und, wenn möglich, ganz vorne im Suchergebnis platzieren.

Grundsätzlich sollte der Name der Domain kurz sein, damit Kunden sich diesen auch leicht merken können.

Die Kosten berücksichtigen

Das Betreiben eines eigenen Online-Shops ist mit entsprechend hohen Kosten verbunden. Zu Beginn muss man jedenfalls mit den notwendigen Anfangskosten rechnen. Dazu zählen der Ankauf der Shop-Software, die Gestaltung der Webseite, wenn sie durch Experten erfolgt, die Kosten der Software für die Warenwirtschaft, Buchhaltung und andere Bereiche, die Anmietung von Lagerräumen für den Versand und eventuell Kosten für eine umfassende Rechtsberatung.

Zu diesen Anfangskosten kommen noch laufende Kosten wie das Hosting der Webseite sowie die Sicherheitssoftware.

Das Marketing

Prinzipiell kann Kleidung online wie jedes andere Produkt verkauft und vermarktet werden. Beim Onlinehandel sind jedoch vor allem die Werbung und das Marketing wichtig. Schließlich soll sich die Marke, die man vertreibt, auf dem Markt behaupten können. Das gelingt nur mithilfe von gut durchdachten und innovativen Marketingmaßnahmen. Wenn man mit einem Onlinehandel Geld verdienen will, muss die Webseite täglich die Aufmerksamkeit Tausender Besucher auf sich ziehen.

Instrumente, die dazu dienen, die Marktpräsenz zu steigern, sind in erster Linie die Suchmaschinenoptimierung (SEO), Bannerwerbung im Internet, Social-Media-Marketing und das Content-Marketing. Um die eigene Marke erfolgreich zu machen, empfiehlt es sich, einen Marketingmix anzulegen, der sämtliche dieser Instrumente nutzt. Das ist vor allem zeitaufwendig und erfordert zudem ein Fingerspitzengefühl. Kleidung kann beispielsweise sehr effizient mit Emotionen beworben und vermarktet werden, denn Kleidung vermittelt immer einen bestimmten Lebensstil.

Alternative Lösungen

Wer sich nicht die Mühe machen will, einen eigenen Webshop ins Leben zu rufen, kann Mode auch über andere Kanäle online vertreiben. Dabei können große Marktplätze wie eBay oder Amazon genutzt werden. Die Vorteile sind in erster Linie geringere Investitionskosten, weniger fundierte Kenntnisse im IT-Bereich und Onlineverkauf sowie eine relativ große Reichweite.

Die Vermarktung von Produkten im Internet kann durchaus eine lukrative Einnahmequelle sein. Doch um davon leben zu können, sollte der monatliche Gewinn bei mindestens 1.000 Euro pro Monat liegen. Der Gewinn setzt sich aus dem monatlichen Umsatz abzüglich der laufenden Kosten zusammen, wozu auch Sozialversicherungsbeiträge zählen.